Project Cars Suspension Calculator

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    • Project Cars Suspension Calculator

      Da Karsten mich gebeten hat dies hier auch in der Setup-Sektion einzustellen, mache ich das doch einfach mal.

      Wie man ein grundsätzliches Fahrwerk bei PCars mit Hilfe des "Project Cars Suspension Calculators" einstellt.

      Spoiler anzeigen

      Vorweg, die jeweils aktuellste Version des "Project Cars Suspension Calculators" ist unter diesem Link im offiziellen PCars-Forum als Excel-Datei zu finden. Wer dort keinen Account hat, und/oder sich nicht registrieren möchte, die gleichen Berechnungen können auch auf der Seite P.CARS Setup Database ausgeführt werden.
      Wenn ihr - so wie ich - aber lieber mit der Excel-Datei arbeitet, so müsst ihr in diesem Sheet als Allererstes die Makrofunktion aktivieren, da ansonsten keine Berechnungen vorgenommen werden können.



      Schritt 1: Fahrzeug auswählen
      • Ihr wählt in der Zeile B2 das gewünschte Fahrzeug aus. Ich habe für dieses Tutorial einmal den Lotus Type 40 Ford beispielhaft genommen, da wir den Karton ja kommenden Freitag fahren werden.
        Ihr drückt auf den Button "Set to Default," dann bekommt ihr das in PCars hinterlegte Standardsetup des Fahrwerks eingetragen, was bei der Kiste nicht wirklich optimal ist, obwohl ich persönlich doch recht gut damit fahren konnte. Wir wollen ja aber nicht nur recht gut sondern schnell um den Kurs fahren, also passen wir das Fahrwerk ein wenig an. :)



      Schritt 2: Federrate bestimmen
      • In den Zeilen C4 und C5 wählt ihr aus den vorgegebenen Optionen die gewünschte Federrate an Vorder- und Hinterachse aus. Welche Federrate ihr fahren wollt, müsst ihr selbst entscheiden.

        Grundsätzlich gilt: Je unebener eine Strecke desto weicher sollte das Fahrwerk sein, damit die Reifen die Bodenhaftung nicht verlieren.
      • Ich habe mich für kommenden Freitag für eine Federkombination von 52N/mm an der Vorderachse und 43N/mm an der Hinterachse entschieden. Ich hatte auch einmal kurz die Kombination 48/39 getestet, kam damit aber nicht so wirklich zurecht, was bei einem anderen Fahrer aber schon wieder ganz anders sein kann.
        Warum nun die Federkombination von 52N/mm an der Vorderachse und 43N/mm an der Hinterachse?
        Hier kommt das Feld C10 ins Spiel. Beim Standardsetup können wir in den Feldern B10-D10 lesen, dass die Federfrequenz der Vorderachse 16% höher (als die an der Hinterachse) ist. Bedeutet was? Beim Standardsetup wäre das Fahrzeug mit dem Standardreifendruck frontlastig ausgelegt, würde also untersteuern. Mit der Federkombination 52/43 habe ich zwar immer noch ein Prozent untersteuern, ich persönlich lege mir die Fahrzeuge aber immer nahe der Neutralstellung, mit leichter Neigung zum untersteuern aus.
        Wenn ihr bei den Federn beispielsweise eine Kombination aus 52/48 einstellen würdet, dann steht in den Zeilen B10-D10 die Aussage "Rear Frequency is 5% higher," also ein leichtes übersteuern beim Standardreifendruck.
        Zum Reifendruck werde ich ganz am Ende dieses Tutorials nochmal etwas schreiben. Wir wollen hier ja aber ein Grundsetup des Fahrwerks vornehmen und keinen Ing.-Titel erwerben. Also bleiben wir einmal bei den Einstellungen 52N/mm an der Vorderachse und 43N/mm an der Hinterachse, und einem leicht untersteuernden Fahrzeug.



      Schritt 3: Schneller Federweg/Rückfederung einstellen
      • Zuerst sollte man einmal verstehen, was eigentlich der Unterschied zwischen Langsamen Federweg/Langsamer Rückfederung und dem schnellen Pendant dazu ist.

        Einfach gesagt, der schnelle Federweg und die schnelle Rückfederung soll die durch die Strecke verursachten Bewegungen der Federn kompensieren, der langsame Federweg und die langsame Rückfederung die Bewegungen des Fahrzeugs bei Lastwechseln. In den meisten Rennsimulationen kann man nur den langsamen Part einstellen, PCars erlaubt uns Beides.
        Der "Project Cars Suspension Calculator" geht sogar noch einen Schritt weiter, und zeigt uns direkt in den Feldern K36 & L36 (Racing Fast Damper Settings) sowohl die empfohlenen Einstellung für den schnellen Federweg an der Vorderachse (Bump) und die schnelle Rückfederung an der Vorderachse (Rebound.) Analog dazu stehen in den Zeilen K37 & L37 die Werte der Hinterachse.
        Bei unserer gewählten Federrate von 52N/mm an der Vorderachse und 43N/mm an der Hinterachse schlägt uns die Software einen langsamen schnellen Federweg von 2600N/ms an der Vorderachse und 2100N/ms an der Hinterachse vor, sowie eine schnelle Federweg Rückfederung von 3400N/ms vorne und 2900N/ms hinten. Diese Werte übernehme ich immer Eins zu Eins in den Feldern C20 & C21 für die Vorderachse, sowie C28 & C29 für die Hinterachse.
        Bevor ihr diese Werte jetzt eintragt, werft mal noch schnell einen Blick auf die Felder R36 und R38. Da stehen momentan rot unterlegt die Werte 50% und 46%, was später noch wichtig werden wird. Nehmt sie jetzt aber einfach mal nur zur Kenntnis.
        Wählt nun in den Feldern C20 & C21, sowie C28 & C29 die Werte aus, welche den vorgeschlagenen Werten aus KL36 und KL37 am nächsten kommen. Was dann bei diesem Fahrzeug in C20 2700N/ms, in C21 3300 N/ms, in C28 2040N/ms und in C29 2850N/ms ist.
        Bis hierher war das noch ein Spaziergang, jetzt kommt der Part, bei dem man entweder ganz faul sein kann, und einfach noch die Werte der Felder E-F 40 und E-F 41 in die Felder C18, 19, 26 & 27 einträgt, oder wir machen das richtig. Und bitte frag mich niemand, warum in beispielsweise D41 ein anderer Wert als in K37 vorgeschlagen wird. Ich weiss es nicht!

        OK, du liest noch, also willst du nicht faul sein. Schauen wir uns einmal das Feld O35 an, die langsame Rückfederung vorne, wo momentan ein Wert von 61% steht. Ein gesunder Basiswert in diesem Feld liegt im Bereich 70-90% für die meisten Rennstrecken. Wie Jussi so bevorzuge auch ich eine Region zwischen 75% & 85%, beim Grundsetup versuche ich immer so nahe wie möglich an die 80% zu kommen.
        Geht also jetzt einmal in das Feld C19 (Slow Rebound) und verändert den Wert dahingehend, dass im Feld O35 ein Wert von ~80% erscheint. Das wäre dann in diesem Fall ein Wert von 6900N/ms, was 81% in O35 entspricht.
        Wir stellen nun als Nächstes die langsame Rückfederung an der Hinterachse ein. Den prozentualen Wert seht ihr im Feld O37, und der sollte im Bereich fünf bis zehn Prozent geringer als der Wert O35 der Vorderachse sein. Momentan steht dieser Wert auf 55%, passen wir also das Feld C27 dahingehend an, dass wir in die Region 71-76% kommen. 5250N/ms erfüllt unsere Anforderungen.
        Zu guter Letzt steht nun noch die Anpassung des langsamen Federwegs vorne und hinten an. Auch hier sehen wir in den Feldern O36 und O38 Prozentualwerte, hier momentan 39% vorne und 38% hinten. Dieser Prozentwert sollte dahingehend geändert werden, dass wir bei unebenen Strecken einen Wert zwischen 45 & 55% an der Vorderachse haben, bei ebenen Strecken kann man hier auch auf 60-70% erhöhen. Auch hier sollte der Wert an der Hinterachse kleiner als der an der Vorderachse sein, eine Differenz zwischen fünf und zehn Prozentpunkten hat sich für mich als angenehm fahrbar erwiesen.
        Wir gehen als nun in das Feld C20 C18, und verändern dort den Wert dahingehend, dass wir in O36 bei 50% landen. Passt doch perfekt mit 4300N/ms. Die Hinterachse verändern wir entsprechend im Feld C26. 3050N/ms würde einen Wert von 43% ergeben, was mir hier aber aus zwei Gründen nicht gefällt:

        1. 43% ist kleiner als 45%, und der Wert sollte nicht unter 45% liegen.
        2. Im Feld R38 fallen wir mit 58% unter einen Wert von 60%, wodurch sich das Fahrwerk etwas schwammig anfühlen würde.

        Aus diesem Grund erhöhen wir den langsamen Federweg an der Hinterachse auf 3400N/ms. Wir sind dann zwar gerade mal zwei Prozent von der Vorderachse weg, was aber verschmerzbar ist.

        Hiermit habt ihr nun ein Basissetup für das Fahrwerk erstellt, welches aufeinander abgestimmt ist.



      Schritt 4: Weitere Ausgaben
      • In den Feldern C14 und C15 könnt ihr euch auch noch die Stabis berechnen lassen. In der Zeile C16 bekommt ihr da einen Wert geliefert, der zwischen 50% und 65% liegen sollte. Ich persönlich nutze diese Funktion aber nicht, da sie sehr, sehr rudimentär ist, und ich was Stabis angeht sowieso meine eigene Philosophie habe, sprich vorne hart, hinten weich. Bei einem Fahrzeug mit Heckantrieb natürlich. :)

        In den Feldern K40 und K41 findet ihr dabei noch Werte, wie weit das Fahrzeug einfedert, wenn ihr voll auf die Bremse geht. Aber so wirklich verstanden habe ich diese Werte auch noch nicht, da mir bei Übernahme dieser Zahlen doch schon ein paarmal das Fahrzeug aufgesetzt ist. Ich ziehe hier dann die "Try and Error"-Methode vor, sprich Fahrwerk erst einmal so tief wie möglich, und bei Aufsetzern nach oben drehen. Funktioniert aber nicht bei jeder Kiste. Beispielhaft nenne ich hier mal den McLaren GT3 auf der Nordschleife; Den könnt ihr so hoch drehen wie nur möglich, der setzt noch immer auf.
        Diese ganzen Diagramme könnt ihr getrost ignorieren. Ich hatte mich da mal mit Jussi darüber unterhalten und dabei erfahren, im idealfall sollten die roten Linien der oberen Diagramme zwischen den beiden blauen Linien liegen. Das ist aber bei sehr vielen Fahrzeugen schlicht und ergreifen nicht machbar. Die beiden unteren Diagramme sind dazu da, um ein Strassenfahrzeug, wie beispielsweise den Megane oder den Focus so nah wie möglich an die Realität abzustimmen. Könnt ihr also komplett ignorieren.



      Letzte Worte
      • Wie ich bereits ganz weit oben geschrieben habe, bezieht sich die Bestimmung der Federrate immer auf den Standardreifendruck. Warum habe ich das so betont? Wenn ihr anfangt den Reifendruck zu ändern, um den bestmöglichen Kompromiss zwischen Grip und Verschleiss zu finden, wirkt sich dies natürlich auch wieder auf das Fahrverhalten aus, sprich das Fahrzeug kann durch den geänderten Druck zum unter- oder übersteuern neigen. Es ist also sehr gut möglich, dass ihr die Federrate und die Dämpfer ein klein wenig "nachjustieren" müsst, sobald ihr den für euch idealen Reifendruck gefunden habt. Wobei sich diese Nachjustierung dann auch wieder auf den Reifen auswirken kann, dessen Druck ihr dann wieder anpassen müsst, ggf. dann wieder Federn ....

        Nein, so schlimm ist es nicht. In acht von zehn Fällen nehme ich an den Federn keine grossen Änderungen mehr vor, wenn ich mich einmal auf ein Setup eingestellt habe, mit dem ich vernünftige Zeiten fahren kann. Wenn es dennoch Probleme, wie beispielsweise untersteuern gibt, dann einfach die vorderen Federn einen Klick weicher oder die hinteren Federn einen Klick härter stellen, an den Dämpfern dann aber nichts mehr ändere. Man kann das zwar auch mit den Dämpfern ausgleichen, aber das würde hier und jetzt doch ein wenig den Rahmen sprengen. Dafür gibt es mehr als genug gute Steup-Guides hier im Forum.




      Dann hier mal noch ein Video mit dem Setup dieses Kartons auf Rouen Les Essarts ....



      ... und nochmals mein Setup dazu.

      Full Setup: P.CARS Setup Database

      Ihr werdet bemerken, dass es einen minimalen Unterschied zu dem Setup gibt, welches wir da oben im Spoiler erstellt haben. Das ist dann einfach bereits ein wenig "Feinabstimmung," die ich eben für mich schon vorgenommen habe. :)


      Board: ASRock Z97 Anniversary / CPU: Intel Xeon E3 1231 v3 / GPU: MSI Geforce GTX970 Gaming 4D / RAM: 16 GB Crucial Ballistix Sport DDR3-1600 / PSU: be quiet! Straight Power 10-CM Modular / HDD: WD Green 2TB / SSD: Samsung 840 500GB / Cooler: Thermalright HR-02 Macho Rev. B / Case: Fractal Define XL R2 / Wheel: Fanatec CSW V2.5 + F1-RIM / Pedals: Fanatec CSP v3 / OS: Win 7 x64 Pro

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfalzdriver ()

    • Finde es klasse das ihr das hier erklärt. Kenne die Tabelle schon und hab damit auch schon experimentiert allerding war das mehr oder weniger nur ins blaue Geraten. Daher find ich es super das du das hier mal auf Deutsch erklärst.

      Habe auch gleiche eine Frage. Dunschreibst das man die federrate anpassen muss wenn man an dem reifendruck was verändert. Voran erkennt man es das man an den federraten was verändern muss?

      Gruß meonrace
    • Pfalzdriver schrieb:


      Bis hierher war das noch ein Spaziergang, jetzt kommt der Part, bei dem man entweder ganz faul sein kann, und einfach noch die Werte der Felder E-F 40 und E-F 41 in die Felder C18, 19, 26 & 27 einträgt, oder wir machen das richtig. Und bitte frag mich niemand, warum in beispielsweise D41 ein anderer Wert als in K37 vorgeschlagen wird. Ich weiss es nicht!
      Ganz einfach ich hab es in deinem Bild mal farblich markiert :

      Der rot umrandete Bereich sind die Einstellwerte die man für Rennfahrzeuge nutzen sollte

      Der blau umrandete Bereich sind Einstellwerte die man für Straßenfahrzeuge nutzen sollte

      deswegen wird auch in D41 2700 für Straßenfahrzeuge vorgeschlagen und in K37 3100 für Rennfahrzeuge
      Bilder
      • Jussis.jpg

        311,08 kB, 1.900×940, 1.322 mal angesehen
    • meonrace schrieb:

      Finde es klasse das ihr das hier erklärt. Kenne die Tabelle schon und hab damit auch schon experimentiert allerding war das mehr oder weniger nur ins blaue Geraten. Daher find ich es super das du das hier mal auf Deutsch erklärst.

      Habe auch gleiche eine Frage. Dunschreibst das man die federrate anpassen muss wenn man an dem reifendruck was verändert. Voran erkennt man es das man an den federraten was verändern muss?

      Gruß meonrace
      Mit langsamen mühsamen Schritten (YouTube, PDF, eBook) nähere ich mich der hohen Erkenntnis des Setupbaus.
      Ich bin schon gespannt, wie dieses Excel Blatt mit meiner subjektiven Erfahrungssammlung zusammen passt. Danke für den Link und die ausführliche Erklärung!

      Auf Deine Frage hin, eine hoffentlich hilfreiche, dennoch start komprimierte Antwort:
      Grundsätzlich wird immer darauf geachtet, wie sich das Fahrzeug in Kurveneingang, -mitte und -ausgang verhält. (von der Mechanik her also bremsen, Lastwechsel und beschleunigen)
      In diesen Abschnitten kannst Du über- und untersteuern haben. Dies wird ausgeglichen, indem du
      a) jene Achse, die zu wenig Grip hat über die Federn weicher machst (bzw. die andere Achse härter)
      b) zusätzlichen Grip aus den Reifen raus holst (meist durch angepasste Reifentemperaturen (=REIFENDRUCK) oder Sturz oder ...

      Punkt b) muss Priorität haben, da du durch diese Optimierung eine härtere Federung erreichen kannst. Diese bewirkt wiederum, weniger Verwindung/Einknicken beim Fahrbetrieb. Das wiederum eine geringere Bodenfreiheit. Das wiederum einen niedrigeren Schwerpunkt und damit niedrigeres Kippmoment. Dadurch ergibt sich wieder eine niedrigere Spitzenlast bei den Reifen und unterm Strich mehr Grip = mehr Speed.

      Hope that helps ;)
      _____________________________________________________________
      Meine aktuellen Veranstaltungen:
      Rennleiter RaceRoom Formula GT3 2017 (RaceApp Link)


      RaceApp: Ergebnisse - Statistiken - Punktewertungen - Fahrer Rangliste
    • Pfalzdriver schrieb:

      Bevor ihr diese Werte jetzt eintragt, werft mal noch schnell einen Blick auf die Felder R36 und R38. Da stehen momentan rot unterlegt die Werte 50% und 46%, was später noch wichtig werden wird. Nehmt sie jetzt aber einfach mal nur zur Kenntnis.
      Wofür sind diese Werte nun wichtig?



      Pfalzdriver schrieb:

      Wir gehen als nun in das Feld C20, und verändern dort den Wert dahingehend, dass wir in O36 bei 50% landen. Passt doch perfekt mit 4300N/ms. Die Hinterachse verändern wir entsprechend im Feld C26.

      C18 müsste das sein (langsamer Federweg vorne)!
      Ist der Motor kalt, gib ihm bloß nicht fünf-ein-halb...! :D
    • Dustbuster_87 schrieb:

      Pfalzdriver schrieb:

      Bevor ihr diese Werte jetzt eintragt, werft mal noch schnell einen Blick auf die Felder R36 und R38. Da stehen momentan rot unterlegt die Werte 50% und 46%, was später noch wichtig werden wird. Nehmt sie jetzt aber einfach mal nur zur Kenntnis.
      Wofür sind diese Werte nun wichtig?
      Werte von Front und Rear Average.Die Werte sollten aufjedenfall über 50% liegen.Falls die Werte unter 50% liegen können die Dämpfer nicht richtig "arbeiten" und es kann dazu führen das sich das Fahrzeug schwammig oder wenn die Federn zu hart eingestellt sind holprig anfühlt.Ein guter Durchschnitt liegt zwischen 60-75%.
    • MaikMX1 schrieb:

      Ganz einfach ich hab es in deinem Bild mal farblich markiert :

      :patsch:
      Da war doch was mit Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Danke für den Hinweis. :)

      Dustbuster_87 schrieb:

      C18 müsste das sein (langsamer Federweg vorne)!
      Auch hier Danke, wurde korrigiert. Ich habe den Text dreimal vor dem Abschicken durchgelesen, und dennoch sind solche doofen Fehler drinn. :bang:


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    • @Pfalzdriver Vielen Dank, dass du das mal in die Hand genommen hast. Ich hatte es auch noch auf der "To-do-Liste" , aber so ist es gut :) Arbeit gespart.

      Super erklärt und ich denke für jeden verständlich. :thumbsup:

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    • Ich nutze die Felder K40 und K41 (Vertical Deflection @ 1G) übrigens gerne, um meine Federwegbegrenzer einzustellen. Dabei gehe ich so vor, dass ich quasi sage, ich will ungefähr das doppelte dieser Werte als freien Federweg haben.

      Beispiel: Die beiden Felder zeigen ca. 15 mm an. Ok, ich will also 30 mm Federweg haben. Jetzt fahre ich ohne Federwegbegrenzer aus der Box und bleibe stehen. Im Telemetrie-HUD kann ich nun sehen, wie viel Federweg ich in diesem statischen Zustand habe. Sagen wir, da steht 50 mm. Da ich aber nur 30 mm will oder brauche, kann ich die Federwegbegrenzer auf 20 mm stellen.

      Bis jetzt hat mir diese Vorgehensweise gute Dienste erwiesen. Man kann dann noch ein paar Runden drehen und schauen, wie oft der verbleibende Federweg in Kurven tatsächlich an der Null kratzt. Auf Geraden ist es hingegen vollkommen Wumpe, ob man nun am dem Begrenzer fährt oder nicht.

      Ich halte auch die oft gelesene Aussage, dass man eigentlich keine Begrenzer benötigt bei einem guten Setup für etwas daneben. Was passiert denn ohne Begrenzer im Extremfall? Entweder ich setze mit dem Fahrzeugboden auf der Strecke auf oder ich komprimiere die Spiralfeder, bis sie quasi nur noch ein Stahlzylinder ist. Beides sind sehr abrupte Dinge, die ich nicht haben will, da mein Fahrzeug dann unberechenbar wird. Da ist es mir doch lieber, die letzten 2 cm Federweg sind eben härter als die ersten 3 cm, aber dafür berechenbar.
    • Marcus Err schrieb:

      Beispiel: Die beiden Felder zeigen ca. 15 mm an. Ok, ich will also 30 mm Federweg haben. Jetzt fahre ich ohne Federwegbegrenzer aus der Box und bleibe stehen. Im Telemetrie-HUD kann ich nun sehen, wie viel Federweg ich in diesem statischen Zustand habe. Sagen wir, da steht 50 mm. Da ich aber nur 30 mm will oder brauche, kann ich die Federwegbegrenzer auf 20 mm stellen.
      Danke Marcus, das werde ich gleich heute mal testen, denn mit den Federwegsbegrenzer habe ich bisher immer nur herumgespielt , aber ich mag die Methode "try&error" einfach nicht :D

      Edit: Aber wie kommst du auf 30mm Federweg ? Wie bestimmst du den bzw. woran machst du es fest ? Hast du eine Faustregel ? Formel ?

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    • Marcus Err schrieb:

      Wie gesagt: Ich schaue in die Felder K40 und K41, was die bei meinem Setup ausgeben. Dann nehme ich das Pi*Daumen mal 2. Das ist dann so meistens der Federweg, den ich wirklich "brauche". Wenn dann beim Fahren im Telemetrie-HUD nur ganz selten eine 0,0 als Federweg angezeigt wird, bin ich zufrieden.
      Ok, super. Ich glaube jetzt habe ich es. :S Wer richtig liest ist auch klar im Vorteil, denn du hast es ja auch darüber schon geschrieben.

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    • Flens07 schrieb:

      Hier noch mal ne Anfängerfrage: Wie legt ihr eure Eingangs-Ferderrate fest? Von diesem Wert geht ja alles aus, ergo ist da eine Entscheidungsfindung sehr wichtig und birgt den berüchtigten Folgefehler
      Ich mache es von der Strecke abhängig. Ich nehme für die unebene Watkins Glen eine weichere Abstimmung, als z.b. für Spa die ebener ist.

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    • Flens07 schrieb:

      Hier noch mal ne Anfängerfrage: Wie legt ihr eure Eingangs-Ferderrate fest? Von diesem Wert geht ja alles aus, ergo ist da eine Entscheidungsfindung sehr wichtig und birgt den berüchtigten Folgefehler
      Ist bei mir ein Gefühlswert. Ich fahre ja jede Strecke zuerst einmal im Standardsetup. Dabei merke ich ja, ob Räder irgendwo die Bodenhaftung verlieren. Wenn das passiert, dann brauche ich weichere Federn. Passiert das nicht, dann kann ich auch mal schnell eine härtere Kombi antesten, ohne dabei bereits was an den Dämpfern zu machen.

      Bedeutet ich mache die Federn solange härter, bis ich Probleme mit dem Wagen bekomme, und gehe dann einen Tacken weicher. :)


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    • In schritt 2 steht , das die Federkombination am besten ausgeglichen sein soll , vielleicht ein paar Prozent ins Untersteuern !!

      "Front Frequency is 5% higher,"

      Wenn ich bei mir , zb vom RS.01 , die Federwerte eingebe , stehen da oftmals viel höhere Werte , teilweise 40-60 Prozent !!
      Habe ich dann eine komplett falsche Federrate oder ein Denkfehler bei der Tabelle ??? :S
    • RED1000RR schrieb:

      Wenn ich bei mir , zb vom RS.01 , die Federwerte eingebe , stehen da oftmals viel höhere Werte , teilweise 40-60 Prozent !!
      Habe ich dann eine komplett falsche Federrate oder ein Denkfehler bei der Tabelle ???
      Hast du nachdem du den Wagen ausgewählt hast, auch "Set to default" gedrückt ?

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    • Oege schrieb:

      RED1000RR schrieb:

      Wenn ich bei mir , zb vom RS.01 , die Federwerte eingebe , stehen da oftmals viel höhere Werte , teilweise 40-60 Prozent !!
      Habe ich dann eine komplett falsche Federrate oder ein Denkfehler bei der Tabelle ???
      Hast du nachdem du den Wagen ausgewählt hast, auch "Set to default" gedrückt ?
      Bei mir passiert nichts , wenn ich die "default " taste drücke !
      Muss dann die Standard Federwerte so eingeben !!
      Kann auch daran liegen , das ich es ja nur übers Taplet oder händy machen kann !
      Beim RS.01 zeigt er mir zb. ein wert von 30 Prozent an bei den Standard Federrate. Mache ich ihn zb.hinten weicher , und vorne härter , wird der Prozentsatz immer größer ! ;( ;(
    • Wenn da nichts passiert stimmt irgendwas nicht und ich glaube, dass du so auch auf kein vernünftiges Ergebnis kommst, denn Standard steht der R.S. 01 auf 0, wenn du Set to default drückst.

      Hast du mal @Fity-x seinen Rat befolgt ? Mit Google Tabellen ? Du musst die Bearbeitung aktivieren können.

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    • Die Tabelle ist die , die Fity-x mir empfohlen hat ! Alles andere in der Tabelle geht ja , bei jedem wert den ich irgendwo verändere , verändert sich auch irgendwo ein anderer .
      :/ Naja , erst mal danke für deine Antwort ! Muss ich mal weiter probieren !!
    • RED1000RR schrieb:

      Die Tabelle ist die , die Fity-x mir empfohlen hat ! Alles andere in der Tabelle geht ja , bei jedem wert den ich irgendwo verändere , verändert sich auch irgendwo ein anderer .
      Naja , erst mal danke für deine Antwort ! Muss ich mal weiter probieren !!
      Nutz doch einfach den Calculator über die projectcarssetups.eu Seite, dann brauchst du auch keine Apps oder ähnliches.

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    • Set to Default funktioniert wohl nur mit Excel mit anderen Programmen wie zB Open Office welches ich selbst auch benutze geht es wohl nicht.Hat er auch mal in einem seiner Videos gesagt.Soll wohl aber in einer der nächsten Versionen gefixt werden.
    • MaikMX1 schrieb:

      Set to Default funktioniert wohl nur mit Excel mit anderen Programmen wie zB Open Office welches ich selbst auch benutze geht es wohl nicht.Hat er auch mal in einem seiner Videos gesagt.Soll wohl aber in einer der nächsten Versionen gefixt werden.
      Aber wenn es nicht automatisch geht , kann ich die beiden Standard Werte ( federrate ) v.l noch die Dämpferwerte ( wenn ichs anklicke, sind die default werte ja hinterlegt ) doch auch manuell eingeben , oder ?? ?(