Projekt Nordschleife

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    • Projekt Nordschleife

      Hallo zusammen,

      Nachdem ich, seit ich pCars2 mein eigen nenne, so ca. 8000km in Le Mans verbracht habe und ich meine Streckenkenntnis dort jetzt mal als "gut" einschätzen würde, soll jetzt die nächste große Langstrecken-Strecke in Angriff genommen werden. Es geht also in die Eifel zur Nordschleife.

      Worum es mir in diesem Therad gehen soll, sind Tipps für den "Einstieg" dort, eine gute Herangehensweise, vielleicht Tipps was Auto, Setup usw. angeht.

      Eine gewisse, grundsätzliche Streckenkenntnis ist bei mir sicher bereits vorhanden, allerdings kommt die hauptsächlich aus ziemliche vielen Runden dort in Gran Tourismo 4. Das ist bekanntlich schon ein paar Jährchen länger her.
      In pCars hab ichs bisher nicht hinbekommt eine gewertete Runde zu fahren, allerdings hab ichs auch noch nicht so wirklich oft versucht (geschätzt insgesamt unter 20 Runden). Spätestens ab ca. der Hälfte der Runde setzt dann doch etwas die Streckenkenntnis aus und ich muss sehr viel auf Sicht fahren.
      Jetzt wäre es natürlich die einfachste Variante zu sagen: "Fahr mal 100 bis 1000 Runden, dann weißt du schon wohin du fahren musst!", das lässt sich aber sicher auch optimieren. Was das Fahrzeug angeht denke ich eigentlich am ehesten an einen GT3 oder GT4, da das wohl die Klassen sind die am meisten dort gefahren werden.
      Mein Ziel ist, wie auch in Le Mans, mindestens eine Stunde, oder ca. 10 Runden, sicher nicht komplett fehlerfrei, aber ohne Schäden am Auto hinter mich bringen zu können und dabei einigermaßen zügig unterwegs zu sein.

      Also meine lieben Nordschleifen-Experten, ich bin für jeden Hinweis dankbar der mir weiter hilft! Vielleicht hat auch jemand Lust sich mal als Fahrlehrer direkt auf der Strecke zu betätigen.

      Grüße und schonmal Danke
    • Zum Erlernen des Streckenverlaufs kannst du zu Beginn auch erst mal nur die Sektoren gezielt in der Streckenauswahl wählen und ein paar mal abfahren.

      Ansonsten zwei wertvolle Tipps, die ich hier mal bekommen habe: Auf der Schleife immer nur mit 80% fahren - nie am Limit (außer vllt. in einer Hotlap im Zeitfahren). Es bringt einfach nichts auf dieser Strecke jede Runde auf Zehnteljagd zu gehen. Das endet meiner Erfahrung nach irgendwann immer in der Bande. Lieber einen Rhythmus angewöhnen, der einen jede Kurve sicher durchfahren lässt, auch wenn man dann von der potentiellen Bestzeit 15 Sekunden wegliegt.

      Zweite wichtige Erkenntnis für mich: Weiches bis sehr weiches Fahrwerk! Man braucht auf der Schleife einfach ständig Kontakt zur Strecke und sie ist nun mal etwas "hügelig". Ich komme da mit harten Federn/Dämpfern nicht klar. Das springt mir der Wagen ständig von rechts nach links und irgendwann in die Wand. Dazu kommen die doch etwas steilen Curbs, die einen dann aus der Bahn werfen.

      Ich konnt auch lange nur den Part bis zum Karussel einigermaßen fahren und den Rest bin ich immer "rektionär" gefahren. Aber irgendwann hat es Klick gemacht und ich kann die Schleife (virtuell) jetzt echt ganz gut in einem Rutsch durchfahren und dass mit Fahrzeugen aller Art (rote Sau, Megane RS V6, GT4, Gruppe C). Und es macht Spaß! :thumbsup:

      Ein "Immersionstipp" noch (ist nicht jedermanns Sache): Ich habe die Kamerabewegungen im Menü (und die Fahrzeugbewegung) ziemlich hoch geschraubt - dadurch bekomme ich mehr vom Auf und Ab der Nordschleife mit. Mir macht es so mehr Spaß!
    • Ich kann mich nicht einmal daran erinnern wie ich den Streckenverlauf der Nordschleife gelernt habe, so lange ist das bei mir schon her.
      Deswegen kann ich mich zwar nicht so gut in deine Situation hineinversetzen, aber hoffentlich helfen dir meine Tipps trotzdem weiter:


      1. Fahrzeug-Setup:
      -weiches Fahrwerk auf Grund der Unebenheiten
      -relativ hohe Bodenfreiheit (min. 68-70mm), damit das Fahrzeug nicht zu stark aufsetzt
      -Flügeleinstellung zu Beginn eher hoch und im Laufe der Zeit niedriger einstellen, wenn man sich sicherer fühlt

      2. Streckenführung (grob)
      -mit langsamen Fahreugen üben (z.B. Renault Clio, Ginetta G50 etc.)
      -bei Problemen die Strecke noch einmal im Kopf durchgehen und anschließend fahren, um wieder an Sicherheit zu gewinnen
      -bestimmte Punkte zur Orientierung verwenden, um zu wissen was folgt:
      ->erste Brücke=Flugplatz (Sprung und schnelle Rechtskurve)
      ->Unterführung=EInfahrt Fuchsröhre (leichte Kurven bergab, Linkskurve in Senke, gefährliche Linkskurve über Hügel)
      ->zweite Brücke=Breidscheid(scharfe Rechts steil bergauf)
      ->erste Betonplatten=Großes Karussell (schnelle Links bergauf, mittelschnelle Links bergauf, mittelschnelle Rechts abflachend)
      ->ganz viele Zuschauer links=Brünnchen ( verengende Rechts bergauf, enge Links, enge Rechts, weite Links bergab)
      ->zweite Betonplatten= Kleines Karussell (leicht Links bergauf, öffnende lange Rechtskurve auf lange Gerade)

      3. Ideallinie und Bremspunkte
      -besonders flüssiger und ruhiger Fahrstil in den kurvigen Passagen
      -Meidung der Curbs außer an bestimmten Stellen, wo das Fahrzeug nicht zu unruhig wird
      -Experimentieren an schwierigen Stellen, denn an manchen Stellen sind verschiede Linien gleich schnell
      -Videos im Internet anschauen von anderen Project Cars 2-Spielern
      -hinter erfahrenen Piloten herfahren und so Ideallinie und Bremspunkte beobachten und adaptieren

      4. Konstanz und Schnelligkeit
      -der Rhythmus ist sehr wichtig, also eher vorsichtig fahren
      -konzentriert in den Kurven bleiben und sich auf den langen Geraden gedanklich ausruhen
      -sich in kleinen Schritten an das Limit herantasten
      -auch bei Kontrollverlust das Fahrzeug richtig abfangen können, also die wenigen Auslaufzonen verwenden und möglichst parallel in die Leitplanke rutschen, um abzubremsen und nicht die Kontrolle zu verlieren
      -sehr vorsichtig bei Überholmanövern und Überrundungen sein und zu Beginn eher vermeiden

      Geheimtipp: Ich persönlich fahre auch gerne mit Musik im Hintergrund, um im Rhythmus zu bleiben und den Fahrstil möglichst flüssig und ruhig zu halten.
      Für mich passt 'liquid drum n bass' als Genre irgendwie am besten dazu, aber das ist vielleicht nicht unbeding jedermanns Sache...


      Ansonsten sind Geduld und viel Übung gefragt. Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte!
    • Ausprobieren welche Kurven mit welchem Gang gefahren wird. Wenn man sich Onboard Videos anschaut (nicht unbedingt Touristenfahrten) merkt man, wie „wenig“ geschaltet wird.
      Zum lernen machen auch gerade kleinere Wagen Spaß.
    • jenzone schrieb:

      Ausprobieren welche Kurven mit welchem Gang gefahren wird. Wenn man sich Onboard Videos anschaut (nicht unbedingt Touristenfahrten) merkt man, wie „wenig“ geschaltet wird.
      Vor allem, wenn man H-Schalter fährt :D

      Freezesixty schrieb:

      -konzentriert in den Kurven bleiben und sich auf den langen Geraden gedanklich ausruhen
      Gibt es da welche außer der Döttinger Höhe? :whistling:
    • Da fällt mir grad das "Forums Time Attack" Finale ein. Imsa Audi 90 das war ein Spass...



      Intel Core i7-8700 | ASUS ROG Strix B360-G Gaming | GeForce RTX 2070 GAMING Z 8G |16GB DDR4-2400 | Fanatec Podium DD1/PS4
    • Das hilft auch ganz gut zu verstehen, wie man ran gehen sollte. Wobei ich auf der NOS echt nicht schnell bin. Im Moment bei 8:41 im GT3, was echt langsam ist, aber sicher.
      (Enzo Ferrari) Was hinter dir ist, ist egal.
    • Am Samstag/Sonntag ist das 24h-Rennen.
      Da kann man auch bei einigen Autos die Onboard auswählen.
      Und dann einfach mal nen Doppelstint "mitfahren"

      Ich mach das dieses Jahr auch wieder, so von 21:00 bis 0:00
      Gruß
      Olli

      . . .
    • Letztes Jahr waren es glaub ich 10 Onboards. Porsche, AMG, BMW
      Und da lief der Stream sehr gut, kein Vergleich zu den VLN-Rennen

      Gerade gelesen, dass es dieses Jahr wieder 10 Onboards gibt.
      Gruß
      Olli

      . . .
    • Ford_Perfect schrieb:

      Jetzt wäre es natürlich die einfachste Variante zu sagen: "Fahr mal 100 bis 1000 Runden, dann weißt du schon wohin du fahren musst!", das lässt sich aber sicher auch optimieren.
      Eine Abkürzung... Haben wir die uns nicht alle gewünscht als wir die Nordschleife gelernt haben... :D
      Die brutale Wahrheit ist leider: Du wirst die 100 Runden fahren müssen.
      Streckenkenntniss ist das A und 0. Da gibt es keine Alternative.

      Ich bin kein Freund von Guides und Onboard-Videos um die Grundlagen einer Rennstrecke zu lernen. Natürlich lernst du das Layout, aber sobald du selbst am Steuer sitzt wird es sich wieder völlig neu anfühlen. Außerdem fehlen dir die vielen Details und Gemeinheiten der Nordschleife. Wie sich Bodenwellen, Randsteine, Steigungen und Gefälle anfühlen lässt sich nur erfahren.
      Diese Werkzeuge sind gut um sich weiter zu verbessern nachdem man die Grundlagen gelernt hat.

      Du suchst nach einem optimalen (schnellen) Weg die Nordschleife zu erlernen. Unter diesem Gesichtspunkt emfehle ich dir folgendes:

      1) Kümmer dich nicht ums Setup.
      Das stabile Standart-Setup mit weichen Slicks reicht völlig. Setups sind erst dann interessant, wenn sich dein Focus von "Um die Strecke kommen." zu "So schnell wie möglich um die Strecke kommen." verschiebt.

      2) Fahr nicht mit langsamen Autos
      An sonsten musst du die Strecke gleich nochmal lernen wenn du in schnellere Autos umsteigst. Bremspunkte und Fahrverhalten verändern sich zum Teil dramatisch wenn du von einem 200PS Fronttriebler (Clio Cup) auf einen 500 PS Hecktriebler (GT3) umsteigst. Vom Einfluss der besseren Aerodynamik ganz zu schweigen...
      GT3s liegen Performance mäßig gut in der Mitte und sind daher eine gute Referenz mit der du später auch problemlos auf schnellere und langsamere Fahrzeuge umsteigen kannst.

      3) Gib Gas
      Wenn du mit 70-80% um den Ring cruist, lernst du zwar den Streckenverlauf aber auch falsche Bremspunkte. Außerdem lernst du nicht wie sich ein Auto im Grenzbereich in den verschiedenen Problemzonen der Nordschleife anfühlt. Und genau diese Bereiche sind es die dich von der Strecke feuern wenn du dann mal auf Zeit fährst.

      4) Schummel ein bisschen ;)
      Nutze PCars Ideallinie. Sie zeigt dir wo es lang geht und wo die Bremspunkte ungefähr sind. Die Linie ist nicht perfekt aber trotzem eine gute Referenz für den Start. Wichtig ist aber, dass du nicht abhängig von ihr wirst. Folge nicht einfach nur der Ideallinie, versuche aktiv dir die Kurven, Bremspunke und Besonderheiten anhand der Umgebung einzuprägen. Schalt die Linie wieder ab wenn du den Streckenverlauf kennst. (nach ca. 30-50 Runden)

      Wie heißt es so schön? "Aus Fehlern lernt man." und "Übung macht den Meister."
      Nirgendwo ist das wahrer als auf der Nordschleife. Wer nicht viel fährt, lernt wenig und wer nicht schnell fährt macht keine Fehler.
      Wenn du zum zehnten mal in der selben Kurve abfliegst wirst du sie nicht mehr vergessen.

      Genauso hab ich selbst damals vor 10 Jahren innerhalb von 2 Wochen die Nordschleife gelernt. Ohne jegliches Vorwissen von GT4, ohne Ideallinie und mit angeschaltetem Schaden (nicht emfehlenswert).
      Vollgas auf die Strecke an der Touristeneinfahrt, bis mein F550 Maranello GT1 an irgendeiner Leitplanke zerschellt ist. Reset und das gleiche nochmal. Wieder und wieder zwei Wochen lang bis mich die Nordschleife endlich wieder auf die Döttinger Höhe ausgespuckt hat. War ein geiles Gefühl. Ungefähr so wie wenn man zum ersten Mal den Endboss von Dark Souls killt.

      Manchmal wünschte ich, ich könnte die Nordschleife verlernen um das nochmal frisch zu erleben...
      In dem Sinne
      Viel Spaß
    • Feanor schrieb:

      3) Gib Gas
      Wenn du mit 70-80% um den Ring cruist, lernst du zwar den Streckenverlauf aber auch falsche Bremspunkte. Außerdem lernst du nicht wie sich ein Auto im Grenzbereich in den verschiedenen Problemzonen der Nordschleife anfühlt. Und genau diese Bereiche sind es die dich von der Strecke feuern wenn du dann mal auf Zeit fährst.

      4) Schummel ein bisschen
      Nutze PCars Ideallinie. Sie zeigt dir wo es lang geht und wo die Bremspunkte ungefähr sind. Die Linie ist nicht perfekt aber trotzem eine gute Referenz für den Start. Wichtig ist aber, dass du nicht abhängig von ihr wirst. Folge nicht einfach nur der Ideallinie, versuche aktiv dir die Kurven, Bremspunke und Besonderheiten anhand der Umgebung einzuprägen. Schalt die Linie wieder ab wenn du den Streckenverlauf kennst. (nach ca. 30-50 Runden)
      Siehst du - so unterschiedlich sind Geschmäcker oder Erfahrungen. Ich würde z.B. nie empfehlen mit der In-Game-Ideallinie zu fahren - da lernt man sich nur Falsches an, meiner Meinung nach. Man fokussiert sich dann ständig auf diese bunte Linie statt seine Brems- und Einlenkpunkte an Details auf oder neben der Strecke festzulegen.

      Hingegen hat mir die Selbstdisziplin, nicht immer voll den Pinsel durchzutreten sehr geholfen, weil ich sonst zwar schneller bin, aber auf Renndistanz nie und nimmer die Konzentration so lange hoch halten kann um immer voll am Limit über die Schleife zu heizen. Wenn ich die Passage an der Breitscheidbrücke und der folgenden Links-Rechts bergauf etwas gemächlicher durchrolle, setze ich den Wagen nie in die Wand. Wohingegen ich beim Versuch, dort ne halbe Sekunde Zeit zu gewinnen, bei ca. jedem 3./4. Versuch in der Wand lande oder mich drehe (und auch in der Wand lande :D ).

      Jeder muss wohl seinen Weg findne, diese Rennstrecke zu meistern - dafür ist sie zu speziell, als dass es DEN Weg gibt. Genauso wenig wie es die eine perfekte Runde dort gibt. Aber darum lieben wir diese Strecke ja auch so! :thumbsup:
    • @Riedle09 da gebe ich Dir völlig Recht.
      Ich habe in so manchen Stream hier schon Aliens scheitern gesehen, weil sie immer voll am Limit fahren.
      Und die NOS ist wirklich die schwierigste Strecke der Welt für mich. Ich weiß gar nicht wie oft ich schon gescheitert bin weil doch wieder die Linie nicht getroffen habe.
      Hier r seinen Flow zu finden ist der größte Erfolg, und dann noch eine gezeitete Runde, meeega :thumbup:
      (Enzo Ferrari) Was hinter dir ist, ist egal.
    • Hallo zusammen,

      ich möchte mich schonmal ganz herzlich für die vielen Hinweise bedanken! Ich denke da kann ich schon einiges rausziehen, auch wenn es am Ende wohl doch dabei bleibt einfach viele Runden fahren zu müssen :D

      Was aber ja nicht wirklich schlimm ist, es ist ja keine lästige Pflicht Runden auf der Norschleife fahren zu "müssen" :D

      Ich werde mir wohl irgendeinen GT3 aussuchen und mich damit mal ausgiebig einfahren. Den Hinweis von @Feanor, das man nicht unbedingt ZU langsame Autos fahren sollte kann ich schon nachvollziehen. Die letzten Tage hatte ich Nachtdienst, da war mein Kopf zu langsam um sinnvolles Sim-Racing betreiben zu können. Ich hoffe man das ich trotz der anstehenden Hitze in den nächsten Tagen dazu komme mal ein paar Runden zu drehen.

      Ich werde euch über meine Fortschitte auf dem laufenden halten ;)

      Grüße
    • Bitte, bitte. Ich hab auch viel Onboard geschaut die letzten Tage und auf die Linie geachtet. Vor allem, welche Kurbs die mitnehmen.

      Mit einem GT3 würde ich aber echt nicht anfangen - die wären mir zu schnell. Lieber ein GT4 oder sowas. Aber das ist Geschmackssache.

      Auf dem YouTube-Kanal vom Nürburgring gibt es aktuell übrigens regelmäßig Videos, wo zwei Fahrer verschiedene Streckenabschnitte erklären. Hier und hier.
    • Ich hab da mal eine schöne Hotlap mit dem AMG Mercedes GT3 Onboard :mrgreen:

      Alles was wichtig ist, haben die Kollegen ja schon geschrieben, kann ich nur bestätigen :ja:

      -Strecke komplett nutzen
      -viel mit rollen lassen fahren
      -Strecke lernen
      -welche Randstreifen kann ich bzw. muss ich benutzen und welche nicht.
      -Video gucken und genießen...